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Geschrieben von: Michael Schiwek
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Mittwoch, den 22. Februar 2012 um 11:07 Uhr |
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Lästig bis lässig
Von Ralf Wiethaup am 21. Februar 2012 22:34
Recklinghausen. Dominanz statt Spannung: Was bei der Auslosung nach einem innerstädtischen Pokal-Knaller klang, war am Ende nicht einmal ein harmloses Party-Feuerwerk: Die PSV Recklinghausen besiegte den Lokalrivalen HTV 95/28 mit einer Vorstellung, die irgendwo zwischen lästig und lässig schwankte, im Kreispokal-Viertelfinale mit 33:24 (13:9).
PSV-Rückraumspieler Thomas Brannekämper scheint sich zu ergeben, wenn sich Kai Schulz energisch für den HTV 95/28 in Szene setzt. Foto: Holz
Und PSV-Coach Kai Müller, der die 60 Minuten fast ausnahmslos in gefasster Gelassenheit auf der Bank des Verbandsligisten verbracht hatte, fasste den Abend in der Overberghalle mit zwei Worten zusammen: „Keine Verletzten.“ Die waren auch beim unterlegenen Landesligisten nicht zu beklagen, doch der Grad der Erregung war bei weitem höher, wozu einerseits das nicht souveräne Schiedsrichtergespann und andererseits die Aussichtslosigkeit des eigenen Tuns ihren Anteil beitrugen. „Dieser Ausgang war nun wirklich keine Überraschung“, meinte HTV-Coach Andreas Gutzeit nachher unwidersprochen, aber zumindest gefühlt hätte es doch etwas mehr sein dürfen. Dass das Team aus König Ludwig die Aufgabe mit dem gebotenen Ernst anging, war jedoch unverkennbar: Eine schnelle 4:1-Führung war die Folge, und auch bis zur 14. Spielminute lagen die Gastgeber noch vorn (6:5). Dann jedoch zog die PSV vorbei und baute den Vorsprung unspektakulär, aber unerbittlich aus. Und wer auch immer beim Halbzeitstand von 9:13 noch einen Hauch von Überraschung zu wittern meinte, dem wurde nach der Wechsel ganz schnell die Nase freigeblasen. Mit vier Treffern in Serie erhöhten die Mannen aus dem Norden der Stadt auf 17:9, was der Partie schließlich jeglichen Reiz nahm, den Pokalspiele gelegentlich haben. Doch immerhin: Die PSV demonstrierte, dass sie sehr wohl zu gepflegtem Tempospiel fähig ist, und beim HTV hatte man schließlich genug Zeit, sich bereits auf die wesentlichen Dinge zu konzentrieren: Dies sind die nächsten beiden Spiele – und dabei insbesondere die Partie gegen Ickern. HTV 95/28 Recklinghausen: T. Scheib, M. Scheib; Brunner (10/3), Ostler, Kasperavicius (2), Polnik (2), Schiwek, Lukic (5), Franke (2), Schulz (2), Schmalenbeck (1) PSV RE: Silski, Beermann; Jacoby (2), Brannekämper (2), B. Pommerenke, Rump (5), Kleine (3), G. Pommerenke (3), Pieper (6/2), Kremling (4), Meinhövel (4), Schikorra (3), Schaepertoens (1) |
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 28. Februar 2012 um 20:01 Uhr |
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Geschrieben von: Michael Schiwek
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Dienstag, den 21. Februar 2012 um 11:48 Uhr |
HTV bittet PSV zum Pokaltanz
21. Februar 2012 09:42
Recklinghausen. So viel steht schon vor dem Abwurf fest: Das Halbfinale im Handball-Kreispokal wird mit Recklinghäuser Beteiligung ausgetragen.
In der Runde der letzten Acht kommt es nämlich zu einem Lokalderby: Landesliga-Aufsteiger HTV 95/28 empfängt die PSV, die als Verbandsligist am Dienstag, 21. Februar, zweifellos favorisiert ist. Die „Ludwiger“ wollen aber ab 20:15 Uhr in der Overberghalle beweisen, dass der Pokal seine eigenen Gesetze hat. |
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Geschrieben von: Michael Schiwek
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Montag, den 20. Februar 2012 um 09:57 Uhr |
Cut am Auge und im Spiel
Von Kevin Korte am 13. Februar 2012 10:06
König Ludwig. 23 Minuten lang durfte sich der HTV 95/28 berechtigte Hoffnungen machen, den Landesliga-Spitzenreiter TuS Hattingen zu stürzen. Doch ein verhängnisvoller Zusammenprall spielte dem Primus in die Karten, der letztlich mit 37:24 ungefährdet gewann.
Der Hattinger hat sich ergeben: Slaven Lukic nimmt Maß und trifft, Foto: Korte
In jener 23. Minute führte der HTV nach einem couragierten Auftritt mit 9:6 nach einem sehenswerten Treffer von Thomas Gutzeit. Gutzeit schnappte sich geistesgegenwärtig das Leder und warf es von der Außenlinie weit in der eigenen Hälfte zur Verwunderung von Hattingens Schlussmann Mathis Stecken direkt ins Tor. Doch was folgte, war ein 7:0-Lauf der Gäste zur 13:9- Pausenführung. Der Grund dafür lag in einem schweren Zusammenprall (19.): Hattingens Linus Grossmann schlüpfte zwischen den HTV-Akteuren Daniel Brunner und Kai Schulz durch. Brunner und Schulz knallten mit den Köpfen voraus ineinander und zogen sich blutende Platzwunden zu. „Das war ein klassischer Cut im Gesicht und leider auch in unserem Spiel“, bedauerte HTV-Coach Andreas Gutzeit. Fortan waren die Ludwiger Wechseloptionen stark eingeschränkt. Der verletzte Mantas Kasperavicius biss auf die Zähne und spielte in Halbzeit zwei komplett durch. Verschärft wurde diese missliche Lage weiter durch die dritte Zeitstrafe gegen Slaven Lukic (43.), sodass der HTV fortan gänzlich auf Auswechselspieler verzichten musste. „Wir haben Hattingen in die Karten gespielt. Auch wenn unsere Personaldecke dünn war, haben wir zu leichte Fehler gemacht und Hattingen zu Tempogegenstößen eingeladen“, analysierte Gutzeit, der allerdings auch eingestand: „Dieses Spiel war heute nicht zu gewinnen.“ Und vorbeugte sich verbal vor der Qualität der Hattinger, die besonders durch ihr Tempogegenstoßspiel zu gefallen wussten und sich Tor um Tor absetzten – 37:24 (60.).
HTV: Tottmann, Scheib - Brunner (3), Ostler (5), Polnik (4), Schiwek (3), Lukic (2), Gutzeit (2), Franke (2), Schulz (2), Kasperavicius
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 28. Februar 2012 um 20:24 Uhr |
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