Hattingen. DJK Westfalia Welper -
HTV Recklinghausen31:24
Die DJK Westfalia setzte sich mit einem 31:24-Heimsieg über den HTV Recklinghausen im Mittelfeld fest. Nach dem Sieg über den schwachen Gegner hat die Mannschaft von der Marxstraße bei 9:9 Zählern ein ausgeglichenes Punktekonto.
46 Minuten waren gespielt, da musste es raus: Welpers Trainer Ingo Brebach schlug mit der Faust gegen die Holzwand hinter sich und schrie: „Mann!“. Sein Ärger hatte sich durch viele Fehler im Spiel seiner Mannschaft aufgestaut, und gerade hatte es wieder einen Fehlpass im Angriff gegeben, diesmal von Björn Trompeter. Aber zu diesem Zeitpunkt führte die Westfalia da schon mit 24:19, und wie sich herausstellen sollte, war die Entscheidung bereits gefallen. Am Ende setzten sich die Welperaner klar mit 31:24 durch.
Allerdings hätte der Sieg viel früher in trockenen Tüchern sein und noch wesentlich deutlicher ausfallen können, ja müssen. Denn die Gäste lebten fast ausschließlich von Fehlern der DJK, und derer gab es in dieser Partie reichlich. Vor allem im Gang nach vorne kamen die Zuspiele häufig ungenau, rutschten Bälle durch Hände und wurden klarste Möglichkeiten gleich im Dutzend vergeben. Ein Beispiel: Westfalia-Präsident Fabian Andreas vergab nach 45 Minuten gleich zwei Mal hintereinander völlig frei vor dem gegnerischen Tor, was er selbst mit einem ungläubigen Kopfschütteln kommentierte.
Nur durch Welperaner Nachlässigkeiten führte Recklinghausen in der ersten Hälfte sogar zeitweilig, aber maximal mit zwei Treffern. Immer wenn die Brebach-Sieben dagegen Tempo ins Spiel brachte und dabei keine Fehler passierten – was allerdings viel zu selten der Fall war –, zeigte sich ein deutlicher Unterschied zwischen beiden Teams. So distanzierten sich die Hausherren allerdings erst gegen Mitte des zweiten Abschnitts immer deutlicher vom HTV und ließen keine Zweifel über den Sieger mehr aufkommen.
Ingo Brebach war nach dem Spiel mit der Leistung in der Abwehr zufrieden. Anders seine Meinung zur Offensivleistung seines Teams. „Da sind wir sehr leichtfertig mit dem Ballbesitz umgegangen.“
DJK: Büttner, Moog; Schulz (6), Lask (4/2), Rehbein (3), Trompeter (7/1), Andreas (1), Maerz (1), Bauer (1), Jasinski (6), Heinz (2), Schott.




